Leistungsangebot

I.O.M. HEALTH

Fallbeispiele

Um Ihnen einen besseren Einblick in unsere Philosophie und Behandlungskonzepte bieten zu können, haben wir nachfolgend drei Fallbeispiele für Sie zusammengefasst.

Fallbeispiel 1

Eishockeyspieler, 26 Jahre
Status nach Sprunggelenkstrauma rechts (Syndesmose-Ruptur)
Therapieresistenz nach klassisch lokalen Massnahmen.

Zweitmeinung IOM (6 Wochen nach Trauma):
Die Anamnese bestätigt die bereits gestellte Diagnose des Sprunggelenktraumas rechts.

Mit Hilfe der DIERS-formetric-Messung, wird eine Asymmetrie im Beckenbereich festgestellt (Beckenhochstand links: 1,8 cm / ICD10: M99.05).

Die klinische Relevanz der Asymmetrie, wird durch die osteopathische Befunderhebung verstärkt und hilft uns dabei die Körperregion zu lokalisieren, welche ursächlich für den verlangsamten Regenerationsprozess ist.

In der darauf folgenden Behandlung wird die somatische Dysfunktion (eine ursächliche Störung) der Beckenregion therapiert.

Das Ergebnis zeigt auf, dass sich die Asymmetrie in der Beckenregion erheblich reduzierte – Beckenhochstand reduzierte sich von 1,8 cm auf 0 mm.

Durch die verbesserte Mechanik der Gelenke (Biomechanik) und die verbesserte Drainage (Lymphe, Blut) in die untere Extremität, konnte der lokale Reizzustand reduziert werden.

Klinisch war der Fuss innerhalb 5 Tagen wieder schmerzfrei und funktionsfähig.

Fallbeispiel1- Vorher

Vorher:
Beckenhochstand links

Fallbeispiel1- Nachher

Nachher:
Beckenposition ohne Befund

Fallbeispiel 2

Situation nach akutem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule.
Therapieresistenz nach klassisch lokalen Massnahmen, sowie zweimaliger lokaler Cortisoninjektion.

Zweitmeinung IOM:
Durch die Befunderhebung (Anamnese) und klinische Prüfung, konnte die Diagnose des Bandscheibenvorfalls, mit Ausstrahlungen und Empfindungsstörungen des rechten Beines bestätigt werden.

Mit Hilfe des DIERS formetric wurde eine Asymmetrie im Bereich der Lendenwirbelsäule (M99.03), jedoch auch der Brustwirbelsäule (M99.02) festgestellt.

Der Verdacht dass die Brustwirbelsäule ursächlich für die Therapieresistenz sein könnte, bestätigte sich nach der osteopathischen Befunderhebung.

Vor allem die stark einseitige Rotation und die stark reduzierte Krümmung der Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule (inkl. Gelenkssteifigkeit) führten dazu, dass bei jeder Aufrichtung gegen die Schwerkraft, ein so grosser neuer biomechanischer Reiz auf den unteren Rücken gesetzt wurde, dass keine lokale Massnahme
nachhaltig Linderung schaffte.

Erst die osteopathische Intervention im Bereich der Brustwirbelsäule, sowie die von uns angeleiteten Heimübungen der ursächlichen, aber symptomfreien Region, führten zur statischen Entlastung des Bandscheibenvorfalls.

Klinisch reduzierten sich die ausstrahlenden Schmerzen und Empfindungsstörungen spürbar, da der asymmetrische Druck auf die Lendenwirbel und ihre Bandscheiben abnahm. Durch die Verbesserung der Beweglichkeit der Brustwirbelsäule, konnte die mechanische Überlastung der Lendenwirbel reduziert werden und sorgte für einen schnelleren und nachhaltigeren Regenerationsprozess.

Um diesen Zustand zu stabilisieren und eventuellen asymptomatischen Funktionsstörungen bereits vorzubeugen, wird der Patient von uns präventiv begleitet.

Fallbeispiel 2 - Lateralprojektion

Vorher:
Stark nach vorne geneigte Haltung

Nachher:
Bessere Aufrichtung der Wirbelsäule

Fallbeispiel 2 - Oberflächenrotation

Vorher:
Stark ausgeprägte Wirbelsäulenverdrehung

Nachher:
Reduzierte Wirbelsäulenverdrehung

Fallbeispiel 3

Wunsch nach Zweitmeinung aufgrund Wirbelsäulenseitverkrümmung (Skoliose)

Ein 12 jähriger Patient stellte sich gemeinsam mit seiner Mutter im IOM vor, da er zunehmend unter Rückenschmerzen klagte, welche sich nach Sport und während der Nacht verstärkten.
Nach der Diagnosenstellung „Skoliose“ der Kinderärztin vor einer Woche, war die Mutter sehr verunsichert und bittet uns um eine Zweitmeinung, ob es nicht alternative Therapiekonzepte gibt?

Durch die Messung mit DIERS formetric konnte die Wirbelsäulenabweichung 3D bestätigt werden.

Asymmetrien lagen wie zu erwarten in mehreren Körperregionen vor (Kopfregion, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule, Beckenregion). Aus Sicht des IOM`s ist aus unterschiedlichsten Gründen die zentrale Positionierung des Kopfes von höchster Bedeutung. Daher wurde zuerst der Kopf auf die Kriterien einer somatischen Dysfunktion (ursächlichen Störung) geprüft, was sich anschliessend bestätigte.

Durch die manuelle Behandlung der Kopfregion und das Durchführen der von uns angeleiteten Heimübungen, konnten die Schmerzen innerhalb 3 Wochen reduziert werden. Die Position des Kopfes war bei der zweiten Messung bereits fast identisch mit der Referenzlinie. das Verhältnis von Lendenwirbelsäulekrümmung und Brustwirbelsäulenkrümmung verbesserte sich und die Rotation der oberen Brustwirbelsäule lagt fast bei 0°.

Mit Hilfe regelmässiger (quartalsweiser) manueller Therapie der somatischen Dysfunktion, sowie einfachen Heimübungen, kann sich der sportliche Junge wieder gesünder bewegen.

Fallbeispiel 3 - Lateralprojektion

Vorher:
Missverhältnis der Brustwirbelsäulenkrümmung und Gewichtsverteilung

Nachher:
Harmonische Krümmung und balancierte Gewichtsverteilung

Fallbeispiel 3 - Oberflächenrotation

Vorher:
Typisch ausgeprägte skoliotische Wirbelsäulenverdrehung

Nachher:
Reduzierte Wirbelsäulenverdrehung
Übergang zur Halswirbelsäule bei unter 2°